Hässliche Züge,  eine Anlagenvorstellung, viel Digitaltechnik und ein Geburtstagsgeschenk

Eigentlich gab es zu diesem Treffen gleich drei Themen. Zum einen das der „Ugly Trains“, eine Anlagenvorstellung von Jürgen und zum anderen auch für die Organisatoren des Tischbahnings am kommenden Wochenende einen Testlauf der Digitaltechnik.

Zu Letzterem wurden diesmal fünf unabhängige Ovale aufgebaut, wobei jedes Oval von einer eigenen Stromquelle versorgt wurde. Dabei waren drei CS3, eine CS2 und ein Booster untereinander durch die Netzwerktechnik so verbunden, dass von jeder Station auf alle Stromkreise zugegriffen werden konnte.

Dies ist nämlich eine Grundvoraussetzung für so ein großes Tischbahning, wie es der Stammtisch gerade für den 17. und 18.10.2026 in Leverkusen vorbereitet. Denn auch hier werden die rund 330 m Gesamtstrecke in fünf Abschnitte aufgeteilt, von denen jeder mit eigener Stromversorgung ausgestattet sein wird. Und trotzdem muss es möglich sein, die Züge in jedem Abschnitt mit jeder Station zu steuern.

Dieser Testlauf war jedenfalls erfolgreich. Und so konnten die anwesenden Mitglieder ihre „hässlichen“ Züge aufgleisen und auf die Strecke schicken.

Dabei waren mit „hässlich“ gar nicht unbedingt wirklich hässliche Züge gemeint. Der Begriff war weiter gefasst. Nämlich Züge, an denen die Besitzer im Laufe der Zeit ein wenig das Interesse verloren hatten und die dadurch nur noch selten auf die Anlagen kommen und stattdessen ein kümmerliches Dasein in Kartons, Regalen oder Schubladen fristen.

Aber was dem einen sein Ugly Train ist, das finden die Kollegen vielleicht richtig super. Es ging also darum, einmal ganz bewusst die Züge mitzunehmen, die man sonst nicht zum Stammtisch mitbringen würde, um so vielleicht für sich selber auch wieder ein Stück der ehemaligen Begeisterung wiederzufinden.

Ob das gelungen ist, muss jeder letztendlich für sich selbst entscheiden.

Und dann war da auch noch das dritte Thema. Denn Jürgen hatte sich bereit erklärt, einmal seine Heimanlage den Mitgliedern vorzustellen. Hier kamen dann wieder Laptop und Beamer zum Einsatz und Jürgen zeigte in Bildern und Videos seinen Werdegang als Modelleisenbahner und die Entstehung seiner schönen Anlage. Dafür bekam er am Ende viel Applaus von den Anwesenden.

Zwei weitere Punkte der Tagesordnung waren noch zwei Übergaben, die stattfanden.

Zum einen ganz am Anfang, noch in kleiner Aufbaurunde, die Übergabe eines der Brauhauswagen an den Wirt des Gummerbacher Brauhauses. Marvin hatte eine Serie von Güterwagen mit dem Logo des Brauhauses bedrucken lassen. Viele Mitglieder hatten sich da schon einen gesichert. Und natürlich sollte der Wirt selbst auch einen der Wagen erhalten.

Später am Abend gab es dann noch eine Übergabe an Marvin, der letzten Monat einen runden Geburtstag gefeiert hatte. Es sollte „Etwas von Märklin“ sein, dass er als verspätetes Geburtstagsgeschenk erhielt.

Und so durfte er einen älteren Märklin-Karton öffnen, um darin sein Geschenk zu finden, nämlich ein Paar original Märklin-Socken aus dem Märklineum in Göppingen. Die Freude darüber war riesengroß. 😄😄😄