Amerika
Heute wollten wir uns mal wieder dem Thema der amerikanischen Züge beschäftigen. Als wir das zuletzt getan hatten, gab es außer zwei Big Boys nichts zu sehen.
Diesmal waren wir da schon deutlich besser aufgestellt. Mehrere F7, eine ALCO, eine Mikado-Dampflok, die GG1 und eine Shay-Dampflok stellten schon ein relativ breites Sortiment dar. Passend dazu gab es vor allem viele Güterwagen, so dass lange Züge gebildet werden konnten.
Aber was wären lange Züge ohne die entsprechend langen Fahrstrecken. Und so hatte Jürgen, unser Anlagen-Planungsmeister, erstmals eine U-förmige Strecke entworfen, bei der die Züge in einem gebogenen doppelgleisigen „Hundeknochen“ fahren konnten.
Die Gleisplanungs-Software errechnete eine Streckenlänge von ca. 27 m für eine Runde. Und weil außerdem nur schlanke Weichen und große Bögen bis Radius „9“ zum Einsatz kamen, konnten die schönen Züge ihre volle Wirkung entfalten.
Dies war ein Anblick, den insgesamt ein Dutzend anwesende Mitglieder genießen konnten, so dass der Abend etwas länger ging als sonst üblich.
Gegen Ende kamen dann aber auch noch einige nicht amerikanische Züge auf die Gleise. Ein besonderes Highlight war hier sicherlich der brandneue Märklin Desiro in der roten DB-Lackierung (mä 38462), der von Klaus mitgebracht wurde.